Seminar: Werkzeugauslegung

Analytische Werkzeugauslegung

Die Konstrukteure und ihr Wissen sind von entscheidender Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit ihres Unternehmens, da sie verantwortlich für die Auslegung der Werkzeuge sind. Sämtliche Entscheidungen haben Langzeitwirkung, denn sie gelten für den gesamten Werkzeuglebenslauf. Also sind gerade in der Konstruktion das Mitarbeiterwissen und die Mitarbeiterqualifizierung wichtige Unternehmensgrössen.
Als IngenieurBüro mit der Vertiefung Spritzgiesstechnik bieten wir beim Aufzeigen von Verbesserungspotenzialen einen ganzheitlichen Ansatz, der die Fertigungszeit, die Teilequalität und den Ressourceneinsatz berücksichtigt. Zur Steigerung und Sicherung Ihrer Wettbewerbsfähigkeit entwickelten wir ein durchgängiges Konzept mit analytischer Werkzeugauslegung, Nutzendarstellung in 3D-Simulationssoftware und systematischer Personalentwicklung.

Inhalte

  • Grundlagen der analytischen Werkzeugauslegung
  • Berücksichtigung neuer Theorien, Verfahren und Techniken
  • Simulationssoftware als wertvolles Hilfsmittel

Themen

  • Thermoplaste (Verarbeitungsparameter, Viskosität, spez. Enthalpie, Temperaturleitfähigkeit, pvT-Diagramm)
  • Verarbeitungsparameter (Massetemperatur, Einspritzgeschwindigkeit, Spritz-, Nachdruck, Nachdruckzeit, Werkzeugtemperatur)
  • Werkzeugwerkstoffe (Wärmleitfähigkeit, Wärmekapazität, Massen, Isolierungen)
  • Temperierungsauslegung (Temperiermedium, Durchflussgeschwindigkeit, Kanaldurchmesser, Kanalabstände, Temperiergeräteleistung)
  • Temperiertechniken (konturnahe Kühlung, Standard-, Impuls- und variotherme Temperierung)

Nächster Termin: In Planung.
Veranstaltungsort: ZEISS Forum Oberkochen
Teilnehmergebühr: 400 ,- € zzgl. Mwst.

Seminar: Kühlkreislauf

Kühlkreislauf: Angriff und Schutz

Von zentraler Bedeutung für eine konstante Spritzgiessfertigung ist die Aufbereitung des Kühlwassers. Als mögliche Ursachen für Betriebsprobleme sind insbesondere Steinbildung, Feststoffablagerungen, Korrosionsvorgänge und biologisches Wachstum zu nennen. Geschützt werden müssen alle Komponenten des Kühlkreislaufs. Dabei sind unterschiedliche Zuleitungswässer und Kühlkonzepte sowie vorhandene Werkzeuge, Leitungen und Speicher zu berücksichtigen. Des Weiteren gibt es immer einen Materialmix, schwankende Sauerstoffeinträge und im Werkzeugkühlkreislauf Temperaturen von 15 °C bis 180 °C.

Im Tagesseminar verbinden wir die Kompetenzen Spritzgiesstechnik und physikalische Wasseraufbereitung und geben Ihnen einen Überblick zum Thema „Kühlkreislauf: Angriff und Schutz.“

Inhalte

  • Kühl-, Temperierkreislauf Spritzgiesstechnik. Unterschiedliche Zielstellungen
  • Kühlmedium Wasser. Inhaltsstoffe, Kennwerte, Betriebsprobleme, Ursachen
  • Wasseraufbereitungen und Schutz. Vergleiche, Bewertungen, Nutzenperspektive

Themen

  • Kühl-, Temperierkreislauf Spritzgiesstechnik im Detail. Kühlturm-, Hydraulik- und Werkzeugkühlkreisläufe.
  • Wasser und seine Inhaltsstoffe.
  • Potenzielle Betriebsprobleme und ihre Ursachen. Steinbildung und Feststoffablagerungen, Korrosionsvorgänge, biologisches Wachstum.
  • Richtlinien und Normen.
  • Wasserkennwerte, Zusammenhänge, Umrechnungen. pH-Wert, elektrische Leitfähigkeit, Härte, Keimzahl, Metallgehalte, weitere Inhaltsstoffe.
  • Möglichkeiten der Wasseraufbereitung. Chemische und physikalische Wasserbehandlung, UV-Bestrahlung.
  • Korrosionsschutz Hochtemperaturkreisläufe. Medium „Temperfluid“, Chemisch-Nickel-Beschichtungen.
  • Vergleiche und Bewertungen.

Nächster Termin: In Planung.
Veranstaltungsort: ZEISS Forum Oberkochen
Teilnehmergebühr: 400 ,- € zzgl. Mwst.

Seminar: Simulation

Simulation mit Kunststoffen

Wir zeigen Verbesserungspotenziale in der Spritzgießfertigung auf. Ein wichtiges Hilfsmittel zur Nutzendarstellung ist für uns Simulationssoftware. Bei der Optimierung steht das Spritzgießwerkzeug als zentrales Produktionsmittel im Fokus. Wollen Sie Verbesserungen in ihrem Standard und in ihrem Tagesgeschäft der Fertigung erreichen, geht dies nur über optimierte Werkzeuge. Die Bewertung von Auslegungsvarianten ist im Detail nur in der Simulation möglich.

Den Nutzen, den Simulationssoftware heute bietet, wird gerade von kleinen und mittleren Unternehmen nicht ausreichend genutzt. Die Unternehmen denken bei Simulation immer noch an Manpower verschlingende Softwaremodule, die nur von Anwendern mit langjähriger Erfahrung vernünftig eingesetzt werden können. In der Regel reichen jedoch 80% der Analyseergebnisse aus, um die geplante Werkzeugauslegung bewerten zu können. Wir wollen mit dem Seminar die Möglichkeiten der Simulation aufzeigen und einen Überblick über den aktuellen Stand der Technik bei der Simulation von Spritzgiessartikeln geben.

Inhalte

  • Simulation als wertvolles Hilfsmittel
  • Grundlagen und Überblickswissen bei Simulation von Spitzgussartikeln
  • Berücksichtigung neuer Theorien, Verfahren, Techniken

Themen

  • Strukturanalysen (Festigkeiten und Verformungen, Eigenfrequenzen, Vibration und Geräusch, Topologie, Software)
  • Verarbeitungssimulation Spritzguss (Füllung und Nachdruck, Kühlung (Standard, Konturnah, Wechseltemperierung, Strömungsverlauf, unterschiedliche Medien), Verzug, Optik, Sonderverfahren)
  • Auswertung und Interpretation der Ergebnisse
  • Aufzeigen der Möglichkeiten und Grenzen der Simulation
  • Unterschiede der verschiedenen Vernetzungsmöglichkeiten (Schale, Oberfläche, Volumen)
  • Hardware (CPU, Speicher, Grafik, Festplatten)

Nächster Termin: In Planung.
Veranstaltungsort: ZEISS Forum Oberkochen
Teilnehmergebühr: 400 ,- € zzgl. Mwst.

Seminar: Wandtemperatur

Werkzeugtemperatur im Spritzprozess

In der Spritzgießtechnik sehen wir bei der thermischen Werkzeugauslegung noch einiges an Potenzial. Die Werkzeugwandtemperatur über den Zyklus spielt dabei eine wesentliche Rolle. Als aktiver Prozessparameter und zur Fertigungsüberwachung wird sie bisher aber wenig genutzt. Interessant wäre die maximale Temperatur in der Einspritzphase (Schmelze trifft auf Wandung), die minimale Temperatur nach Entformung (inkl. Standzeit) und die Abkühlkurve gesamt.Mit einem oder mehreren Temperaturfühlern könnten Erfahrungen gewonnen und die Fertigung überwacht werden.

Wichtige Kenntnisse wären z.B.:

  • Wie groß ist die Abweichung von Vorlauf- und Werkzeugwandtemperatur.
  • Wandtemperaturen über der Zeit, Beurteilung wichtiger Prozesse.
  • Was leistet eine Wechseltemperierung, wo sind die Grenzen des Werkzeugs.
  • Wie groß ist der Schmelzeeintrag.

Es sollten möglichst alle Werkzeuge mit einem oder mehreren Temperaturfühlern ausgestattet werden.

Inhalte

  • Bedeutung der Werkzeugtemperatur für Teilequalität und Prozess.
  • Werkzeugtemperatur messen und aufnehmen.
  • Ergebnisinterpretation und Möglichkeiten der Fertigungsüberwachung.

Nächster Termin: In Planung.
Veranstaltungsort: ZEISS Forum Oberkochen
Teilnehmergebühr: 400 ,- € zzgl. Mwst.