Physikalische Wasserbehandlung

Wasser hat als Temperiermedium hervorragende physikalische Eigenschaften, aber problematische Inhaltsstoffe. Aus diesem Grund kombinieren wir die physikalische Wasseraufbereitung mit der Kühl- und Temperiertechnik. So minimieren wir Kesselstein, Korrosion sowie Biofilme ohne teure und aggressive Chemie zu verwenden. Mit der Pipejet®-Technik, die speziell für die Industrie entwickelt wurde, fahren Sie ein effektives und umweltfreundliches System. In der Haus- und Gebäudetechnik sind bereits über 10.000 Systeme installiert.

Die Technik

Das Behandlungssystem besteht aus einem Steuergerät mit Impulserzeugung und einer Wasserbehandlungseinheit. Die mikroprozessor gesteuerte Elektronik erzeugt wechselnde Frequenzen nach einem speziellen Algorithmus. In der Behandlungseinheit wird durch den Impulsstrom ein intensives, wechselnd-pulsierendes elektromagnetisches Feld aufgebaut. Dieses Wechselfeld regt die im Wasser gelösten Feststoffe an, sodass diese kristallisieren und im Wasser ausfallen. Dadurch wird eine Anhaftung der aggressiven, kristallinen Strukturen in den Rohrsystemen verhindert. Um die abgebauten und ausgespülten Verunreinigungen zu entfernen wird in geschlossenen Systemen eine Feinfilterung benötigt.

Technische Daten

MediumWasser
EinheitsgrößenDN20 - DN100
AnschlüsseInnengewinde (≤ DN50) oder
Flansch (≥ DN50)
Verbrauch20 - 70 Watt
Durchsatz*
max. 75 m³/h
Speichergrößemax. 38 m³
Druckverlust0,2 - 0,8 kPa
Temperaturbeständigkeitmax. 80 °C

* Höhere Durchsätze sind durch eine Bypass-Lösung oder Kombination mehrerer Wasserbehandlungseinheiten realisierbar

Besondere Merkmale

  • Minimierung von Ablagerungen, Korrosion, biologischem Wachstum und Verschmutzungen
  • Gelöster Kalk wird in veränderter Form kristallisiert (Aragonit statt Kalzit)
  • Vorhandene Ablagerungen und Biofilme an Rohrwandungen, Wärmetauschern oder sonstigen Aggregaten werden im Laufe der Zeit abgebaut und ausgespült
  • Lösende und schützende Wirkung in allen Kühlkreisläufen: Geschlossen, halb offen oder offene Systeme mit Einträgen
  • Verlängerung der Lebensdauer des Systeme
  • Keine Nachfolgeinvestitionen dank langlebiger Geräte
  • Reduzierung von Wartungskosten

Im Einsatz