Patentschrift

Die Erfindung dient zur Temperierung von Spritzgiesswerkzeugen bei der Verarbeitung von Thermoplasten.

Die Patenterteilung erfolgte am 12.12.2013.

Stand der Technik

Die Werkzeugoberflächentemperatur bzw. die Werkzeugtemperatur von Spritzgiesswerkzeugen wird zu über 98 Prozent mittels Wasser erzeugt, das aufgeheizt wird und die Temperierkanäle durchströmt. Das temperierte Wasser hat 2 Aufgaben:
1. vor der Produktion: aufheizen des gesamten Werkzeugs auf Werkzeugtempertur.
2. während der Produktion: abkühlen des Formteils von Schmelze-  auf Entformungstemperatur.
Über den einzelnen Spritzzyklus wird die Temperiermitteltemperatur konstant gehalten oder in wenigen Fällen zwischen 2 Temperaturen variiert (variotherme Temperierung). Beides erfordert einen beträchtlichen elektrischen Energieeinsatz, insbesondere die variotherme Temperierung.

Innovation

Ziel ist eine Temperierung mit möglichst geringem Energieeinsatz (nur soviel wie nötig), mit der gleichzeitig die Kühlzeit und die Bauteilqualität beeinflusst werden kann. Hierzu soll die Werkzeugoberflächentemperatur der Kavität den einzelnen Fertigungsphasen (Einspritzphase, Nachdruckphase, Restkühlphase) optimal angepasst werden. Der Energieeintrag ist passiv über die Thermoplastschmelze vorgesehen.

Nutzung

Details zu Lizenzvertrag und Lizenzgebühren teilen wir Ihnen gerne auf Anfrage mit.

Patenturkunde
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